Verein
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- Veröffentlicht am Donnerstag, 03 Februar 2011 10:41
Der FREUNDESKREIS entstand auf Initiative der Familie Peter Berkenkopf, die im Rahmen einer Geburtstagsfeier über die menschenunwürdigen Verhältnisse im örtlichen Kindergarten von Pirpirituba erzählte und dies durch Dias belegte.
Um möglichst viele Leute für die finanzielle Hilfe zu gewinnen, wurde über die Gründung eines Vereins nachgedacht.
Am 11. Dezember 1992 fand die Gründungsversammlung statt, auf der die Satzung verabschiedet wurde.
Am 30. März 1993 erfolgte der Eintrag in das Vereinsregister beim Amtsgericht Lennestadt mit dem Zweck der Förderung der Entwicklungshilfe.
Nach den Wahlen auf der Mitgliederversammlung vom 18. März 2009 besteht der geschäftsführende Vorstand aus folgenden Herren:
1. Vorsitzender: Franz-Josef Rotter Tel.: 02723/5648
2. Vorsitzender: Alfred Berkenkopf
Geschäftsführer: Klaus Kreikemeier
Kassierer: Peter Berkenkopf Tel.:02723/67126
Das erste Ziel der Arbeit war der Neubau eines Kindergartens für rund 120 Kinder. Am 7. Juli 1996 wurde der Kindergarten in Gegenwart der Familie Berkenkopf, des Vorsitzenden F. J. Rotter und des Beisitzers Eberhard Cordes eingeweiht. Hierfür wurden insgesamt fast DM 185.000,00 (€ 84.588,00) überwiesen.
Es waren über die Jahre hinweg immer ca. 350 Mitglieder, die den FREUNDESKREIS mit ihrem Jahresbeitrag von € 31,00 geholfen haben neben den Einnahmen von verschiedenen Aktionen und der großzügigen Hilfe von vielen Sponsoren.
Inzwischen sind 4 weitere kleine Kinderstationen entstanden, die wir auch eingerichtet haben und deren Betrieb wir unterstützen. Ferner haben wir der Zahnärztin Dr. Sonia eine bescheidene Praxis eingerichtet. Sie erhält zudem finanzielle Unterstützung für Medikamente und Geräte.
Bis zum heutigen Tag konnten wir 140 sehr bedürftige Kindern Pateneltern vermitteln, die mit ihrem Monatsbeitrag von € 18,00 eigentlich fast die ganze Familie ernähren.
Bei unserem zweiten Besuch 1999 weihten wir die Station im benachbarten Sertaozinho ein und konnten uns vom Erfolg unserer Arbeit überzeugen.
Durch regelmäßige telefonische Kontakte und die Vorlage von Abrechnungen und Fotos versuchen wir die Kontrolle über unsere finanzielle Hilfe zu behalten.
Danach haben wir mit dem Bau kleinerer "Kinderstationen" begonnen, die den Namen "Casa da Sopa" tragen.
Dort erhalten die bedürftigsten Kinder mit ihren Müttern eine Mahlzeit und auch Hilfe zur Bewältigung ihres täglichen Lebens.
Die vierte Casa da Sopa wurde im April 2003 bezogen.